Therapieverfahren und begleitende Maßnahmen

 

Die Aufbissschiene

Ein Fehlbiss gleichen wir durch eine herausnehmbare Kunststoff-Aufbissschiene aus. Die Aufbissschiene wirkt wie ein Korrekturstück. Sie schafft eine künstliche Kaufläche und bringt die Kiefer in die richtige Position zu einander. Diese Schiene muss, je nach Beschwerdebild,entweder nur nachts oder rund um die Uhr getragen werden.

Eigene Übungen

Neben einer Selbstbeobachtung oder Schonung können spezielle Muskelübungen oder Massagetechniken von Ihnen selbst zur Linderung angewendet werden. Wie es geht, zeigt Ihnen die Spezialistin im z-point.

Physiotherapeutische Maßnahmen

Bei einem Physiotherapeuten erhalten Sie gezielte Übungen zur Stärkung und Dehnung der Muskulatur, lindernde Massagen oder eine Craniosacral-Therapie.

Eine dauerhafte Lösung

Eine Therapie ist dann erfolgreich, wenn Sie beschwerdefrei sind und eine stabile Kieferposition erreicht wurde. Für eine dauerhafte Versorgung kann eine weitergehende Therapie durch Ihren Zahnarzt oder Kieferorthopäden notwendig sein.

Die Kosten der Behandlung

Funktionsanalytische Leistungen sowie weitere Leistungen rechnen wir auf der Basis der Gebührenordnungen für Zahnärzte (GOZ) bzw. Ärzte (GOÄ) ab. Diese Kosten werden von privaten Krankenversicherungen in der Regel übernommen. Kassenpatienten werden die entstehenden Kosten in der Regel nicht erstattet. Für spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die in der GOZ von 1988 noch nicht erfasst waren und die im Rahmen des wissenschaftlichen Fortschrittes entwickelt wurden, führen wir eine so genannte Analogberechnung nach § 6 Abs. 2 der GOZ durch. Inwieweit diese Kosten von Ihrer Versicherung erstattet werden, hängt von Ihrem Versicherungsvertrag und der Erstattungspraxis Ihrer Versicherung ab. Für alle Leistungen erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, der detailliert Auskunft über die einzelnen notwendigen Untersuchungs- und Therapieschritte gibt. So haben Sie jederzeit Transparenz der Kosten.

 

Abb.4: Die Aufbissschiene korrigiert die Kieferposition.

Die Auswirkung einer Fehlstellung zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) werden medizinisch als Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, bezeichnet.
Eine zu niedrige Bisshöhe, fehlende oder gekippte Zähne oder alter oder inzwischen fehlerhafter Zahnersatzes ist häufig Ursache einer solchen Fehlstellung.