• Diagnostik

    In der ersten Sitzung führen wir eine ausführliche Befundaufnahme und Beratung durch. Bei Verdacht auf Karies ist es dann häufig unabdingbar Röntgenbilder anzufertigen. Unsere Praxis arbeitet mit digitalen Röntgengeräten, wodurch eine Reduktion der Strahlenbelastung erzielt wird.

  • Prophylaxe

    Wir wollen Karies und Erkrankungen des Zahnhalteapparates verhindern. Deshalb möchten wir das Zahn- und Mundbewusstsein durch Individualprophylaxe bei Ihrem Kind fördern.
    Unsere Prophylaxehelferinnen zeigen Ihrem Kind in spielerischer Atmosphäre wie die Zähne richtig gepflegt werden. Es wird eine kindgerechte Putztechnik eingeübt und durch eine spezielle Anfärbemethode den Kindern anschaulich gezeigt, wo noch Putzdefizite bestehen.
    In diesem angenehmen Kontext lernt Ihr Kind die spezifischen Gerüche und Geräusche beim Zahnarzt kennen und kann eventuell vorhandene Ängste spielerisch abbauen.

  • Versiegelung

    Backenzähne haben im Milch- und bleibenden Gebiss oft tiefe Rillen, sodass die Borsten der Zahnbürste den Zahnbelag oder Essensreste nicht wegputzen können. Um die Backenzähne vor Karies zu schützen, wird ihre Oberfläche deshalb mit einem speziellen, dünnflüssigen Kunststoff „versiegelt“.

  • Lokalanästhesie

    Eine Lokalanästhesie ist notwendig, damit die Behandlung für Ihr Kind schmerzfrei und angenehm erfolgen kann. In unserer Praxis erfolgt die Lokalanästhesie auf kindgerechte Art und Weise, sodass auch ängstliche Kinder die Betäubung gut tolerieren. Dabei wird zunächst das Zahnfleisch mit einem Oberflächenanästhetikum („Kirschpaste“) betäubt. Anschließend erfolgt die Betäubung der zu behandelnden Zähne durch Injektion eines Anästhetikums („Schlaflösung“), was Ihr Kind dann nur noch als leichten Druck wahrnimmt.

  • Füllungsmaterialien

    In unserer Praxis stehen zur Versorgung der Milchzähne und der bleibenden Zähne Glasionomerzemente, Kompomere oder hochwertige Kunststoffe (Komposite) zur Verfügung.

  • Milchzahnkronen

    Bei Milchzahnkronen handelt es sich um silberfarbene Stahlkronen, die speziell für Milchzähne konfektioniert sind. Sie werden bei stark kariösen, großflächig zerstörten Milchzähnen, die nicht mehr mit Hilfe von Füllungen repariert werden können, eingesetzt. So können auch stark geschädigte Zähne bis zu ihrem natürlichen Ausfall erhalten werden und die Kau- und Platzhalterfunktion dieser Zähne bleibt gewährleistet.

  • Endodontische Behandlungen

    Ist der Nerv eines Milchzahnes bereits geschädigt und durch Karieskeime infiziert, muss eine endodontische Behandlung, d.h. eine Behandlung des Nervgewebes erfolgen, um ein Fortschreiten der Entzündung über den Kieferknochen zu vermeiden. Dabei wird ein Teil des Nervgewebes (Pulpotomie) entfernt. Voraussetzung für eine erfolgreiche endodontische Behandlung ist die Entfernung des gesamten entzündeten Gewebes. Ob eine Entzündung des Nervgewebes vorliegt und wie weit diese fortgeschritten ist, lässt sich erst nach vollständiger Entfernung der Karies feststellen. Zähne, bei denen sich die Keime bereits bis in den Kieferknochen ausgebreitet haben, können nicht mehr erhalten werden, sondern müssen entfernt werden, um eine Ausbreitung der Entzündung über den Knochen und eine Abszessbildung zu vermeiden.

  • Kinderprothesen

    Können kariöse Milchzähne auch durch endodotische Maßnahmen und umfangreiche Füllungen oder Kinderkronen nicht mehr erhalten werden oder gehen sie frühzeitig durch einen Unfall verloren, kann die Funktion der Milchzähne durch eine Kinderprothese wiederhergestellt werden. So kann Ihr Kind wieder Kauen, Abbeißen und Lachen! Auch die Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne wird durch Kinderprothesen gesichert.

  • Platzhalter

    Platzhalter werden angefertigt, wenn einzelne Milchzähne im Seitenzahnbereich frühzeitig verloren gehen, um den bleibenden Zähnen den regelrechten Durchbruch zu ermöglichen und eine spätere Zahnfehlstellung durch den frühzeitigen Milchzahnverlust zu vermeiden.

  • Lachgas

    Die Behandlung mit Lachgas ist eine Form der Sedierung. Über eine kleine Nasenmaske wird das farblose Gas (Distickstoffmonoxid) verabreicht. Bereits nach einigen Atemzügen beginnt es zu wirken. Es stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit und Entspannung ein, sodass Angst und Unwohlsein einem beruhigenden Geborgenheitsgefühl weichen. Man ist jederzeit während der Behandlung ansprechbar! Es ist keine Narkose.
    Durch die beruhigende Wirkung des Lachgases ist diese Methode besonders bei ängstlichen Kindern oder Kindern mit einem Würgereiz geeignet.
    Voraussetzung für eine Behandlung mit Lachgas ist eine gewisse Grundkooperation. Wir beraten Sie gerne, ob eine Lachgasbehandlung bei Ihrem Kind sinnvoll ist.

  • Vollnarkose

    In bestimmten Fällen kann es erforderlich sein, eine zahnärztliche Gesamtsanierung unter Vollnarkose durchzuführen.
    Hierfür steht uns ein erfahrenes Anästhesisten-Team zur Seite.